Ökologische NABU-Station Oldenburger Land im Umwelthaus Oldenburg

Neuer Sitz der Ökologischen NABU-Station für die Städte Oldenburg und Delmenhorst sowie die Landkreise Ammerland und Oldenburg

Schlüsselübergabe für die neuen Räumlichkeiten der Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL/C. Heinecke): Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreicht Nicole Feige, Co- Leiterin der NABU-Station, symbolhaft eine Schlüsselblume.
Schlüsselübergabe für die neuen Räumlichkeiten der Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL/C. Heinecke): Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann überreicht Nicole Feige, Co- Leiterin der NABU-Station, symbolhaft eine Schlüsselblume.

Von rechts nach links: Jürgen Krogmann (Oberbürgermeister Oldenburg), Nicole Feige (Co-Leitung ÖNSOL), Robert Sprenger (Amtsleitung für Umweltschutz und Bauordnung, Stadt Oldenburg), Elisabeth Woesner (Co-Leitung ÖNSOL), Thomas Günther (Vorstand Umwelthaus Oldenburg e.V.), Ralf Becker (Untere Naturschutzbehörde Stadt Oldenburg), Gisela Wicke (Stellvertretende Vorsitzende NABU Landesverband Niedersachsen e.V.)

28. Januar 2026, Oldenburg – Mitten im Herzen der Stadt Oldenburg ist die Ökologische NABU-Station Oldenburger Land (ÖNSOL) in neue Räume eingezogen. Vor Kurzem hat das Team seine Arbeit im Umwelthaus im Kulturzentrum PFL an der Peterstraße aufgenommen, dem ehemaligen Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital. Damit erhält die Naturschutzarbeit der Region einen festen Ankerpunkt in zentraler Lage.

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Oldenburg uns die Möglichkeit gegeben hat, zu günstigen Konditionen im Umwelthaus die Basis der Ökologischen NABU-Station aufzubauen“, bedankt sich Nicole Feige, Co-Leiterin der ÖNSOL, bei der Stadt Oldenburg. Bisher arbeitete das dreiköpfige Team meist aus dem Homeoffice – wenn es nicht gerade im Gelände unterwegs war oder an Kooperationstreffen teilnahm.

 

Die Stadt Oldenburg liegt im Zentrum des Betreuungsgebiets der Ökologischen Station, das sich über die Landkreise Oldenburg und Ammerland sowie die Städte Oldenburg und Delmenhorst erstreckt. Die ÖNSOL beobachtet dort ausgewählte Arten und Lebensräume, plant Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und beauftragt Fachfirmen mit deren Umsetzung. In enger Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort trägt die Station dazu bei, die biologische Vielfalt in der Region zu erhalten und zu fördern.

 

Das Büro der ÖNSOL im Umwelthaus (Foto: Stadt Oldenburg)
Das Büro der ÖNSOL im Umwelthaus (Foto: Stadt Oldenburg)

 

Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, freut sich über den Standort  in der Stadt Oldenburg: „Das NABU-Team trägt dazu bei, unsere Aktivitäten im Rahmen der Natura 2000-Schutzgebiete und Naturschutzgebiete zu erfüllen. Erfreulicherweise können die engagierten Mitarbeitenden nun an einem zentralen Ort im Herzen unserer Stadt agieren. Dass wir nun die Expertise vor Ort direkt im Umwelthaus sitzen haben, ist somit ein großer Gewinn für die gemeinsame, vertrauensvolle und nun noch engere Zusammenarbeit."

 

Gisela Wicke, stellvertretende Vorsitzende des NABU Niedersachsen, ergänzt: „Die Ökologischen Stationen in Niedersachsen sind aus dem Niedersächsischen Weg hervorgegangen, einem Meilenstein für den Naturschutz im Land. Dass die ÖNSOL nun einen festen Sitz im Umwelthaus in Oldenburg gefunden hat, ist eine erfreuliche Etappe auf dem weiteren Weg, den Naturschutz in der Region strukturell zu stärken und langfristig zu verankern.“

 

Thomas Günther, Vorstand vom Umwelthaus Oldenburg e. V., hat nun wieder neue Kolleginnen und Kollegen im Umwelthaus: „Der neue Standort der ÖNSOL bedeutet für das Umwelthaus einen Zuwachs an fachlicher Expertise. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit."

   

 

Ein Blick in die Zukunft zeigt bereits neue Entwicklungen: „Aktuell werden wir nur von den Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. Über Drittmittelprojekte versuchen wir, weitere Gelder für den Naturschutz zu akquirieren. So viel darf ich an dieser Stelle schon verraten: Wir können uns bald personell vergrößern“, gibt Nicole Feige einen Ausblick auf die künftige Entwicklung der Station.

 

Anschließende Austauschrunde im Umwelthaus über den Naturschutz in der Region (Foto: ÖNSOL/N. Feige))
Anschließende Austauschrunde im Umwelthaus über den Naturschutz in der Region (Foto: ÖNSOL/N. Feige))
Gisela Wicke, Stellevertretende Landesvorsitzende des NABU, berichtet dem Bürgermeister aus der Entstehungsgeschichte der ÖNSOL über den Niedersächsischen Weg. (Foto: ÖNSOL/N. Feige)
Gisela Wicke, Stellevertretende Landesvorsitzende des NABU, berichtet dem Bürgermeister aus der Entstehungsgeschichte der ÖNSOL über den Niedersächsischen Weg. (Foto: ÖNSOL/N. Feige)